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Pflanzen

Einfacher Umgang mit Zitruspflanzen

Die intensiv duftenden Zitruspflanzen haben den Ruf, besonders empfindlich in der Pflege zu sein. Dabei ist diese, wenn man einige essentielle Grundbedürfnisse der Pflanze berücksichtigt, relativ einfach und unkompliziert.

Pflege von Zitruspflanzen

Die wichtigsten Voraussetzungen für ein optimales Wachstum der Zitruspflanze sind Wärme, viel Sonne und das vermeiden von Staunässe und zugigen Standorten.

Die meisten Zitruspflanzen bevorzugen leicht saure Böden und ein optimales Verhältnis von Licht und Wärme: Je höher die Temperaturen, umso mehr Licht benötigen sie, da die Pflanzen ansonsten weiche, instabile Triebe ausbilden und zu überdimensionalem Blattwuchs neigen. Vor allem bei der Überwinterung ist die Lichtstärke entscheidend und kann mit einem sog. Luxmeter einfach festgestellt werden. Die Messung sollte bei leicht bedecktem Himmel – am exakten Pflanzenstandort – vorzugsweise Vormittags erfolgen. Bei extrem schwachen Lichtverhältnissen muss ev. mit künstlicher Beleuchtung gearbeitet werden. Am besten eignet sich hiefür eine tageslicht-ähnliche Leuchtstofflampe oder Metalldampfhochdrucklampe mit bläulichem Licht.

(Regel)mässiges giessen der Zitruspflanzen (nicht bei praller Sonne!) – vor allem in der Wachstumszeit (Frühling bis Anfang Herbst) – mit kalkarmem, abgestandenem Leitungs- oder Regenwasser. Unbedingt Staunässe vermeiden, ansonsten die jungen Wurzeln absterben! Wassermangel zeigt die Zitruspflanze rechtzeitig durch leichtes Einrollen der Blätter.

Überwinterung

Für Zimmer-Zitruspflanzen ist es zumeist kein Problem, in einem geheizten (und hellen) Raum zu überwintern. Bei Kübelpflanzen gestaltet sich das Winterquartier etwas anspruchsvoller. Hier bietet sich der kühle Keller (+5 bis +10C) mit genügend Licht an. Eventuell muss mit künstlichem Licht und einer Zeitschaltuhr etwas nachgeholfen werden. Unbedingt die Pflanzen vor dem ersten Frost einstellen und bis in den Frühling – ohne zu düngen – dort belassen.

Insider-Tipp: Als Nährboden für Zitruspflanzen bewährt sich das Cocos-Substrat, das in gepresster Form erhältlich ist und vor der Verwendung im Wasser aufquellen muss. Cocos-Substrat beugt der Pilzentwicklung vor.

(Quelle: hausgarten.net)

Buchsbaumsterben

Das Buchsbaumsterben – vor allem bei feuchter Witterung – wird durch die beiden Pilze Cylindrocladium buxicola und Volutella buxi hervorgerufen. Auch völlig gesunde Pflanzen können von dieser Krankheit befallen werden. Im Anfangsstadium der Krankheit weisen die Blätter braune Flecken auf. Später sterben diese ab und fallen zu Boden. An den grünen Trieben findet man schwarze Streifen. Bei starkem Befall können ganze Triebe welken.
Vor allem jüngere Pflanzen sind betroffen.

Übertragung der Krankheit

Der Pilz wird durch Insekten, Vögel, Wind und Menschen übertragen. Das Wachstum des Pilzes wird durch feucht-warme Witterung bei ca. 25 Grad gefördert. Für die Infektion benötigt der Pilz eine Blattnässe von ca. 5 Stunden. Die Übertragung kann auch durch erkrankte Pflanzenteile erfolgen, welche nicht abgeschnitten wurden.

Allgemeine Bekämpfungshinweise

Bei geringem Befall ist ein massiver Rückschnitt empfehlenswert. Ob diese Maßnahme langfristig ausreicht, ist nicht sicher. Unbedingt das jeweils abgefallene Laub umgehend – um eine weitere Ansteckung zu vermeiden – entsorgen. Es wird immer wieder über die unterschiedliche Anfälligkeit einzelner Sorten berichtet, eine wirkliche Lösung des Problems über die Sortenwahl scheint bis anhin jedoch nicht möglich.

Pflanzenschutzmittel

Die Vielzahl verschiedener Produkte – die bereits auf dem Markt sind – erfordern eine kompetente Beratung für einen möglichst effizienten und naturverträglichen Pflanzenschutz. Wichtig ist, dass nach jeder Behandlung das Spritzmittel gewechselt wird, um einer möglichen Resistenz vorzubeugen.